Der Kreis externer Expertise
Im Bereich SEO sind unterschiedliche Kooperationen vorstellbar. Je nach Arbeitsansatz und Dauer kommen verschiedene Anbieter und Kooperationsformen in Betracht.
Die Agentur
Der klassische Weg zu einer eigenen erfolgreichen Website führt Unternehmen zu der Überlegung, eine entsprechende Agentur zu beauftragen. Hier ist der Markt sehr breit aufgestellt. Mit Marketing-Agenturen, Online-Agenturen, SEO-Agenturen oder Website-Agenturen haben zukünftige Websitebetreiber die Qual der Wahl, bei welcher Spezialisierungsstufe sie einsteigen möchten bzw. ab welchem Niveau eine externe Unterstützung angesetzt wird. Üblicherweise fällt die Wahl auf eine Online- oder Website-Agentur, die sich um das Konzept und die Umsetzung der Onlinepräsenz kümmert. Agenturen agieren zwischen Projekten und zeitlich unbeschränkten Aufträgen. Die Erstellung einer Website gehört sicherlich in den Bereich eines einmaligen und zeitlich abgrenzbaren Projektauftrages. Etwas anders sieht es bereits aus, wenn es um die kontinuierliche Pflege mit Inhalten und die Ertüchtigung im Rahmen von Updates geht. Entsprechendes gilt für das SEO. Reine SEO-Agenturen agieren bei Aufträgen eher zeitlich unbegrenzt. Im konkreten kommt es immer auf das Leistungsspektrum und die von Kundenseite nachgefragte Unterstützung an.
Die Freelancer
Ähnlich zu den Agenturen agieren Freelancer. Wobei hier ein grundlegender Aspekt vorab zu konkretisieren ist. Freelancer agieren zumeist als konkrete Projektunterstützer etwa bei (größeren) Agenturen, die selbst ein größeres Kundenprojekt zu verwirklichen haben oder als Teamverstärker bei größeren Unternehmen, die ein SEO- oder Webprojekt realisieren wollen aber trotz eines eigenen Teams noch personelle oder fachliche Unterstützung benötigen. Hier steht der Projektbezug im Fokus. Die Einsatzzeit für Freelancer endet entsprechend mit dem Abschluss des jeweiligen Projekts. Für kleinere Unternehmen ist es eher unüblich, wenn gleich nicht gänzlich unmöglich, eine Websiterealisierung an einen Freelancer zu übergeben. Hier kommen Freelancer eher für die Bereiche Contentpflege und SEO in Betracht. Wobei es kleineren Betrieben angeraten sei, das Pflichtenheft genau zu formulieren. Eine Contentpflege etwa geschieht nach Aufforderung und klaren Anweisungen. Das SEO ist dagegen ein Ansatz, der nicht auf Aufforderung, sondern mehr nach Eigenregie durch den Freelancer umgesetzt werden sollte.
Interim Management
Ähnlich zu dem Ansatz, Freelancer zu engagieren, gestaltet sich eine Kooperation im Bereich Interim Management. Im Marketingsektor ist Interim Management tendenziell weniger verbreitet und orientiert sich durch die Eigenart des Interim Managements eher auf die Besetzung von Führungspositionen als Urlaubs-, Krankheits- oder Vakanzüberbrückungen. Auf eine Spezialisierung heruntergebrochen, wie etwa auf den Bereich SEO, nimmt die Relevanz des IM weiter ab und tendiert gegen null. Das Interim Management im Bereich Marketing mit einem Fokus auf SEO ist daher eher etwas für Agenturen, die projektbezogen ein neues Team zusammenstellen und hierzu temporär Fach- und Führungskräfte benötigen. Für kleinere und mittlere Unternehmen zur kontinuierlichen Pflege der eigenen Website ist Interim Management eher nicht geeignet.
Fractional Work
Losgelöst von Projekten setzt Fractional Work dort an, wo eine langfristige kontinuierliche aber im Zeitumfang eher limitierte Tätigkeit zu bewältigen ist. Gerade für das SEO als Daueraufgabe kommt neben der Beauftragung einer Agentur gerade das Fractional Work in Betracht. Die Eigenart der Kombination aus langfristiger Kooperation bei einem geringeren zeitlichen aber stetigen Einsatz eignet sich gerade für kleinere und mittlere Unternehmen, sich abseits von Agenturverbindungen um das SEO der eigenen Onlinepräsenz zu kümmern. Zumeist agieren Fractional Worker durch eine kompaktere Organisation auch preisoptimierter.